Das Wichtigste zum Thema

Bereite einen ruhigen Schlafplatz, passende Näpfe, einen sicheren Transport und eine überschaubare Umgebung vor. Vereinbare mit der bisherigen Betreuung, welches Futter und welche Abläufe der Welpe kennt. Plane für die Eingewöhnung Zeit ein, statt den ersten Tag mit Besuchen und Ausflügen zu füllen.

In Deutschland darf ein Welpe grundsätzlich erst im Alter von über acht Wochen von seiner Mutter getrennt werden; für den Schutz von Mutter oder Welpe gibt es eine tierärztlich begründete Ausnahme. [1] Das Mindestalter ersetzt die Einschätzung seiner individuellen Entwicklung nicht. Neue Geräusche, Menschen und freundliche Hunde lernt er am besten in kurzen, entspannten Begegnungen kennen.

Die Wohnung welpensicher machen

  • Kabel, kleine verschluckbare Gegenstände und Reinigungsmittel außer Reichweite bringen.
  • Treppen und unsichere Balkone zuverlässig sichern.
  • Einen Ruheplatz einrichten, an dem niemand den Welpen bedrängt.
  • Geschirr und Transportbox passend zum aktuellen Hund auswählen.

Die ersten Tage müssen nicht perfekt sein

Ein neuer Haushalt ist aufregend. Halte den Tagesablauf überschaubar, begleite den Welpen beim Lösen und lobe passende Momente ruhig. Missgeschicke gehören zur Eingewöhnung. Eine Strafe vermittelt nicht, wo der richtige Platz ist.

Unterlagen und Ansprechpartner bereitlegen

Bewahre Kaufvertrag, Herkunftsunterlagen und Gesundheitsdokumente gemeinsam auf. Notiere das bisherige Futter, bekannte Besonderheiten und den Kontakt zur Zuchtstätte. Vereinbare einen ersten Termin in deiner Tierarztpraxis und frage dort nach dem passenden Vorsorgeplan. Bei deutlicher Schwäche oder Krankheit wartest du nicht auf einen Routinetermin.

Quellen & fachliche Grundlagen

Fachliche Aussagen und unsere redaktionelle Haltung werden getrennt gekennzeichnet. Quellen geprüft am 6. Oktober 2026.

  1. Tierschutz-Hundeverordnung: § 2