Das Wichtigste zum Thema

Wähle ein als Alleinfuttermittel ausgewiesenes Futter, das zur Lebensphase deines Hundes passt. Ein Ergänzungsfuttermittel deckt für sich allein den Nährstoffbedarf nicht vollständig. Beachte die Mengenangaben und passe die Versorgung an den tatsächlichen Bedarf an. [1]

Regelmäßige Gewichtskontrollen helfen, Veränderungen zu erkennen. Die passende Körperkondition zählt mehr als ein möglichst kleiner Zahlenwert auf der Waage. Rechne Trainingshappen und andere Leckerlis in die Tagesration ein. [2] Bei Erkrankungen, auffälligem Gewichtsverlust oder einer selbst zusammengestellten Ration gehört die Ernährungsplanung in fachkundige Hände.

Fütterung übersichtlich halten

Notiere, welches Futter dein Hund erhält und wie viel du tatsächlich abwiegst. Rechne Trainingsbelohnungen und kleine Extras mit ein. In einem Haushalt mit mehreren Personen hilft eine klare Absprache, damit nicht jeder zusätzlich füttert.

Ein Gewicht ist keine Diagnose

Beobachte neben der Zahl auf der Waage auch die Entwicklung und den Körperzustand. Das Ziel ist weder ein besonders winziger Hund noch ein möglichst schwerer Chihuahua. Bei deutlicher Zu- oder Abnahme, anhaltend verändertem Appetit oder Verdauungsproblemen besprichst du die Ursache mit der Tierarztpraxis.

Eigene Rationen sorgfältig planen

Wenn du dauerhaft selbst zusammengestellte Mahlzeiten füttern möchtest, lass die Ration fachkundig auf den Bedarf deines Hundes abstimmen. Einzelne Zutatenlisten aus Social Media sind kein individueller Ernährungsplan. Auch bei einer Erkrankung gehört die Fütterung in die Behandlung eingebunden.

Quellen & fachliche Grundlagen

Fachliche Aussagen und unsere redaktionelle Haltung werden getrennt gekennzeichnet. Quellen geprüft am 6. Oktober 2026.

  1. WSAVA: Europäische Futterkennzeichnung (PDF)
  2. WSAVA: Leckerlis für Hunde (PDF)