Das Wichtigste zum Thema

Baue die Pflege so auf, dass dein Hund sie entspannt mitmachen kann. Beim Langhaar lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf Stellen, an denen das Fell verknoten kann. Auch ein Kurzhaar-Chihuahua braucht Aufmerksamkeit für Haut, Ohren, Pfoten und passende Krallenlänge.

Zahnpflege wird schrittweise eingeübt: erst kurze Berührungen, dann geeignetes Material für Hunde und schließlich regelmäßiges, möglichst tägliches Putzen. Verwende keine menschliche Zahnpasta. [1] Schmerzen, auffälliger Mundgeruch oder gleichzeitig verbleibende Milch- und bleibende Zähne gehören tierärztlich kontrolliert. Kauartikel sind kein Ersatz für eine Untersuchung.

Pflege zuerst angenehm machen

Beginne damit, dass dein Hund Bürste oder Zahnbürste entspannt kennenlernen darf. Übe Berührungen kurz und belohne ruhiges Mitmachen. Eine ganze Pflegeroutine muss nicht am ersten Tag gelingen. Ein sicherer, rutschfester Platz erleichtert das gemeinsame Üben.

Fell und Haut aufmerksam ansehen

Beim Langhaar-Chihuahua lohnt ein sorgfältiger Blick auf Stellen, an denen das Fell verfilzen kann. Ziehe nicht an festen Knoten. Rötungen, neue kahle Stellen oder Schmerzen sollten untersucht werden. Pflege kann eine Erkrankung sichtbar machen, aber sie nicht diagnostizieren.

Bei Zähnen und Krallen nicht improvisieren

Lass dir die passende Technik in der Praxis oder von einer fachkundigen Pflegeperson zeigen. Wenn Berührungen weh tun oder dein Hund den Fang plötzlich nicht mehr anfassen lässt, ist eine Untersuchung sinnvoll. Festhalten mit Gewalt macht die nächste Pflegesituation nicht leichter.

Quellen & fachliche Grundlagen

Fachliche Aussagen und unsere redaktionelle Haltung werden getrennt gekennzeichnet. Quellen geprüft am 6. Oktober 2026.

  1. WSAVA: Zähneputzen schrittweise einüben (PDF); VCA: Geeignete Zahnpflege für Hunde